"Wir wollen die Wohnung nicht": Ein Paar baute Boot in gemütliches Haus um und segelte auf Reisen

Sylvie und Ben, beide ein Vierteljahrhundert alt, waren schon seit einigen Jahren zusammen, als sie beschlossen, zusammenzuziehen. Sie zählten ihr Einkommen und stellten fest, dass sie nur genug hatten, um eine kleine, dunkle Wohnung mit Schimmel und Mäusen zu mieten. Die Jungs träumten von einem richtigen Haus.

Sie haben 42.000 Pfund und ein ganzes Jahr ausgegeben, aber jetzt haben sie ihr eigenes gemütliches kleines Nest, ein echtes Märchenhaus. Sie kauften ein 18.000 Pfund teures “Skelett”-Boot für den Anfang – ein schmales, langes Boot mit einer Wand aus Fenstern. Es kostete viel Geld, um zu isolieren, und dann nahmen Sylvie und Ben die Sache selbst in die Hand.

Im ersten Monat stellten sie die Fenster auf, die Ben in seiner Werkstatt von Hand anfertigte, montierten das Geländer und befestigten den Ballast. Danach zogen sie ein. Auf einem Boot zu leben und gleichzeitig Reparaturen durchzuführen, war eine Herausforderung. Dann haben die Jungs die elektrische Verkabelung vorgenommen und die Rohre für Küche und Bad verlegt.

Um Geld für Materialien zu sparen, kauften sie alles secondhand, fanden Möbel auf Flohmärkten, machten alles, was sie konnten, mit ihren eigenen Händen. Die Holzböden für das Wohnzimmer zum Beispiel liehen sie sich von einer alten Kirche.

Der Motor für den Kahn wurde von einem alten Fischerboot übernommen. Der Ort war ein schreckliches Durcheinander. Es schien, als würde es nie enden, aber im August installierten die Jungs Sonnenkollektoren, einen Wechselrichter und einen alten Ofen und ließen das Boot zu Wasser.

Das neue, gemütliche Haus war fertig: Es hatte Geschirr und Polstermöbel, Spiegel und Decken. Alle – mit Liebe ausgewählt.

“Wir wollten wirklich zusammen leben und wollten ein Projekt wie dieses, weil wir beide kreativ sind. Wir träumten davon, zu reisen.”

Und das Boot setzte die Segel. An Bord waren Sylvie, Ben und ihr zotteliger Hund Badger. Sie sind durch die Kanäle von England und Wales gepaddelt und haben nur angedockt, um mit Badger spazieren zu gehen und alle zwei Wochen das Trinkwasser aufzufüllen.

Sylvie gibt zu, dass sie von ihrem neuen zurückgezogenen und nomadischen Leben absolut begeistert ist. Sie liebt es, dass sie umweltfreundlicher und bewusster leben – mit Strom aus Sonnenkollektoren, der Kontrolle der Abfälle, die in den Fluss gelangen, und dem Sparen von Wasser.

Sie liebt jeden Zentimeter ihres magischen Hauses und gibt zu, dass dieser Bau ihre beste Entscheidung war.

Quelle: goodhouse.com

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