Warum die deutsche Punk-Ikone Nina Hagen als ein Vorbild geworden ist

Wild, unbändig, feministisch und überschwänglich wurde die Ikone der deutschen Punkszene Nina Hagen immer wieder zum Vorbild für freie Meinungsäußerung und unnachahmliche Ästhetik für Designer Matty Bowan, Jeremy Scott, in seinen Solokollektionen und Kreationen für Moschino und sogar für Nicolas Ghesquière bei Louis Vuitton. Die Designer lassen sich wieder einmal von exzentrischen, extravaganten und legendären Philosophinnen, Wissenschaftlerinnen, Schriftstellerinnen, Künstlerinnen und Malerinnen inspirieren.

Nina Hagen wurde am 11. März 1955 im damaligen Ost-Berlin geboren. Sie wird zu Recht als Patin des deutschen Punks bezeichnet, doch in ihrer Jugend galt Nina als Opern-Wunderkind, besaß eine einzigartige 4-Oktaven-Stimme und spielte in Filmen mit. Die spätere Punkrock-Ikone Nina Hagen gründete in den 70er Jahren ihre eigene Band, startete aber bald nach ihrer Ansiedlung in West-Berlin eine Solokarriere. Nina Hagens Image konnte nicht unbemerkt bleiben und erscheint seit Mitte der 1980er Jahre in der Mode in bunten Farbtupfern.

Ninas Bild entpuppte sich als die Konzentration von Freiheit, Fantasie, unrastiger Kreativität, die anderen mitteilte: es gibt keine Rahmen und Schranken, um sich und seine Individualität auszudrücken. Ninas Image wurde zu einer Art Manifest für Feminismus und Freiheit, das natürlich aus dem Inneren kommt und nicht nur eine äußere Bühnenverpackung ist.

Im 1998 wurde sie Moderatorin einer wöchentlichen Sci Fi Channel-Sendung über Science Fiction und bewies damit einmal mehr, dass Frauen überall hingehören, nicht nur in dem Haushalt, und ihre eigenen Interessen und Hobbys haben.

Nina war eine Art Chamäleon, sie wechselte Farbe und Aussehen so oft sie wollte. Das Gleiche galt für die Manifestation ihrer intensiven inneren Energie und ihres lebhaften Interesses an der Welt – Nina konnte ein Album mit Hindu-Mantras veröffentlichen, Leonard-Cohen-Songs auf Deutsch vortragen, aber einer ihrer größten Hits in den 2000er Jahren war der Song Seeman, den sie mit der Band Apocalyptica aufführte. Gleichzeitig eine Prinzessin, ein Clown, eine große Künstlerin und eine Frau frei von jeglichen Stereotypen zu sein, das war und ist immer noch so. Die deutsche Punk-Ikone und Modebeeinflusserin von Generationen wurde vor kurzem 66 Jahre alt.

Quelle: officiel-online.com

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