Sie wohnte in der Garage ihrer Schwester, aß von 20 Euro im Monat: Eine Frau erzählt, wie sie es schaffte, in 2 Jahren ein Haus zu kaufen

Niemand ist vor harten Zeiten und finanziellen Problemen gefeit. Und wenn es manchen Menschen schwerfällt, mit Schwierigkeiten umzugehen, gibt es Menschen, die ein Beispiel geben und Optimismus und den Glauben an das Beste wecken können. Wie diese Frau, die zwei Jahre lang von 20 Euro im Monat gelebt und es geschafft hat, für ein Haus zu sparen.

Abby ist Kundenberaterin und lebte lange Zeit mit ihrem Freund zusammen, mit dem sie sogar ein Haus gekauft haben. Im Jahr 2012 trennte sich das Paar jedoch und sie waren gezwungen, die Wohnung zu verkaufen. Die Frau war verzweifelt, sie hatte fast kein Kapital mehr.

Abbys Schwester kam ihr zu Hilfe. Zunächst lebte sie mit ihrer Familie in einem großen Haus, doch dann erkannte sie, dass sie als Erwachsene unabhängig leben und ihre Probleme selbst lösen musste.

Ihre Schwester reichte ihr wieder eine helfende Hand. Sie und ihr Mann hatten eine große Garage, in der sie alte Kleidung, ein Fahrrad und einen nicht mehr benötigten Kühlschrank aufbewahrten. Abby richtete sich ein und schaffte es, die Garage in eine kleine, aber gemütliche Wohnung umzubauen. Zwei Jahre lang konnte sie bequem in dem Behelfshaus leben.

Abby gab für Lebensmittel und grundlegende Dinge 20 Euro im Monat aus. Sie badete im Haus ihrer Schwester, und manchmal wurde sie zum Essen eingeladen, aber Abby wollte niemanden belasten und versuchte, allein zurechtzukommen.

Das waren in der Tat schwierige Zeiten, aber dank dieser beengten Situation konnte sie 15.000 Euro sparen und die erste Rate für ihr Eigenheim – ein kleines Haus in Cornwall – leisten.

In all diesen zwei Jahren hat sich Abby alle Vergnügungen versagt und ist heute durchaus in der Lage, Freunden und Bekannten Ratschläge zum Sparen zu geben.

Heute lebt Abby in ihrem eigenen Häuschen und blickt mit Dankbarkeit auf eine der härtesten Zeiten in ihrem Leben zurück. Die Gewohnheiten, die sie damals entwickelt hat, behält sie immer noch bei, und so spart sie weiter, in der Hoffnung, ihre Hypothek schnell abzahlen zu können.

Abby hatte keine Heizung in ihrer Garage und war es gewohnt, mit wenig auszukommen. Zu Hause macht sie die Heizung nicht an, sondern wirft sich lieber ein paar Schichten Kleidung über oder wickelt sich in eine Decke ein.

Sie spart auch Wasser, indem sie immer eine Eieruhr mit in die Dusche nimmt, die auf vier Minuten Kochzeit eingestellt ist. Inzwischen genießt sie ihre Dusche in vollen Zügen und ist sehr stolz darauf, Ressourcen zu schonen und Geld zu sparen.

Abby hat auch gelernt, wie man in Geschäften Schnäppchen findet: Sie kleidet sich meist in Second-Hand-Läden ein, nutzt in Lebensmittelgeschäften eine Cashback-App und ging kürzlich zum ersten Mal seit zwei Jahren auf Reisen und kaufte ihr Ticket auch noch im Sonderangebot.

Quelle: businessman.com

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