Nothilfe für Nager: So rettest Du verlassene Eichhörnchen-Babys

Der Frühling steht vor der Tür – und damit die Zeit, in der viele Eichhörnchen geboren werden. Allerdings kommt es vor, das die Neugeborenen aus ihren Kobeln fallen. DeineTierwelt sagt Dir, wie Du die Jungtiere retten kannst.

Eichhörnchen wohnen im Nest, dem sogenannten Kobel. Durch Baumarbeiten, Stürme oder Vögel können diese Nester zerstört werden – und dann kann auf einmal im Garten oder beim Spaziergang ein Eichhörnchen-Baby verlassen auf dem Boden sitzen. Wie man helfen kann, erklärt die „Aktion Tier“.

Ist das Junge hilfsbedürftig, aber unverletzt, formst Du am besten direkt am Fundort am Fuß eines Baumstamms ein rundes Ersatznest aus einem Stück Stoff. Mit einer nicht zu heißen Wärmflasche sorgst Du dafür, dass das Tier warm bleibt. Oft sucht die Mutter ihren Nachwuchs und nimmt das Junge mit in einen anderen Kobel.

Wird das Kleine allerdings nicht geholt oder ist es verletzt, solltest Du Dich um die Versorgung kümmern.

Nur sehr junge, noch nackte Hörnchenbabys mit geschlossenen Augen und Ohren gehören schnell in Expertenhände. Da Eichhörnchen nach Angaben der „Aktion Tier“ weder Tollwut noch auf den Menschen übertragbare Krankheiten haben, kann man sie problemlos anfassen.

Eichhörnchen Baby
Foto: pixabay.com/Alexas_Fotos

Eichhörnchen Baby
Experten helfen Eichhörnchen beim Großziehen
Daheim kommt das Tier in eine verschließbare Kiste und wird vorher in weiche Hand- oder Vliestücher eingepackt und zugedeckt. Auch hier ist eine Wärmeflasche unten in der Box wichtig. Füttern solltest Du das Eichhörnchen mit einer Mischung aus Fencheltee, Traubenzucker oder Honig sowie einer Prise Salz – und zwar mit einer dünnen Spritze ohne Nadel. Eine genaue Anleitung gibt dieses Video von der „Eichhörnchenhilfe e.V.“:

Danach solltest Du Dich an einen Eichhörnchenverein wenden und besprechen, was weiter geschieht. Die Auffangstationen sind allerdings meist überfüllt, sodass Hilfe gerne angenommen wird. Die Vereine beraten und unterstützen aber beim Großziehen.

Quelle

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