Der Ranger hat die Nilpferddame gerettet: Sie hat ihren Retter nicht vergessen und kommt jeden Tag zu ihm

Im Februar und März 2000 verursachten starke Regenfälle in Südafrika Überschwemmungen. Damals schwemmte das Wasser des Limpopo-Flusses zehntausende Hektar Getreidefelder weg, und tausende von Haus- und Wildtieren starben in dem reißenden Fluss.

Überflutete Straßen isolierten Teile des berühmten Krüger-Nationalparks und zerstörten Flussdeiche. Wahrscheinlich aus demselben Nationalpark wurde an einem frühen Märzmorgen ein Nilpferdbaby zu Tony Jouberts Bootsanleger gebracht.

“Sie war fünf Stunden alt. Sie wog 16 Kilogramm und war 30 Zentimeter groß. Ohne menschliche Hilfe war das Tier dem Untergang geweiht”, erzählte mir der Ranger anschließend. Offenbar war die Mutter des kleinen Mädchens gestorben, geschwächt nach der Geburt im schlammigen Flussabgrund.

Heute lebt die Nilpferde im Blyde River in der Nähe der Joubert Ranch in der Provinz Limpopo und gilt als das berühmteste Nilpferd der Welt. Die Nilpferde waren Gegenstand von über hundertfünfzig Dokumentarfilmen und mehreren tausend Fotos, die in der ganzen Welt verbreitet wurden.

Jessica ist zu ihrer Sippe zurückgekehrt, aber sie hat Mama und Papa nicht vergessen und schwimmt jeden Tag zu Jouberts Haus hinüber. Jessica aber hat ihre Mama und ihren Papa nicht vergessen, sondern schwimmt jeden Tag zu Jouberts Haus.

Im Allgemeinen gelten Flusspferde als extrem aggressive Tiere, und in freier Wildbahn töten ihre riesigen Reißzähne oft Menschen, aber unsere Jessica ist sehr freundlich.

Wenn zum Beispiel ihre Kinder mit den erwachsenen Campern auf die Ranch kommen, lässt Jessica die Kleinen sogar auf dem Rücken stehen, um noch spektakulärere Aufnahmen zu machen. Die Kinder lieben diese Attraktion und füttern dann gerne das Nilpferd direkt aus der Hand.

Zugegeben, sie ist sehr misstrauisch gegenüber Männern in Weiß. Offenbar erinnert sich Jessica aus ihrer Kindheit an den Tierarzt im Bademantel, der ihr immer wieder Impfungen und Vitaminspritzen verabreichte, um ihren Lebenszyklus zu unterstützen.

Außerdem, so erzählt Tony, “ist sie eifrig dabei, uns zu beschützen. Schließlich wimmelt es in unseren Gewässern von Krokodilen, aber Jessica verscheucht all diese zahnartigen Reptilien von unserer Ranch, und meine Frau und ich können bei dem heißen Wetter sicher im Fluss schwimmen.”

Jessica macht sich manchmal Sorgen, vor allem, wenn die Nilpferde gerade ihre Paarungszeit durchmachen. Und während dieser Zeit verpasst sie vielleicht sogar ihre traditionelle Teeparty, aber es sind nicht Jessicas Bräutigame, um die sich der Ranger Sorgen macht. Er macht sich mehr Sorgen um die Einheimischen.

Schließlich ist sie den Menschen gegenüber sehr zutraulich, und die einheimischen Stämme betrachten Nilpferdfleisch als Delikatesse. Trotz staatlicher Verbote, diese Riesen zu jagen, sind solche Vorfälle in dieser Gegend keine Seltenheit.

Und dann war da noch der Vorfall, bei dem ein Nachbar von der anderen Flussseite drohte, Jessica zu erschießen, weil sie versehentlich seinen Bootssteg zum Einsturz gebracht hatte. Tony musste die Leute über die Medien um Unterstützung bitten, und es dauerte nicht lange, bis er Unterstützung bekam. Es hagelte wütende Drohungen gegen seinen Nachbarn, und dann kamen acht in Südafrika lebende Russen.

Der Ranger sagte: “Sie hinterließen ihre Kontakte und baten mich, ihnen Bescheid zu geben, wenn sie sich mit dem Nachbarn befassen müssten. Die Russen mögen Jessica wirklich.” Und schon bald kam der Nachbar zur Siedlung, um sich bei der Familie Joubert zu entschuldigen.

Quelle: zen.yandex.com

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