Eine Hündin rettete 300 Katzen: einige von ihnen waren hoffnungslos, aber sie pflegte sie trotzdem

Philip Gonzalez, 40, aus den USA, ein Vietnamkriegsveteran, führte ein aktives Leben. Er hat in einer Fabrik gearbeitet, Sport getrieben, ist gereist und hat das Leben genossen. Alles brach in einem Augenblick zusammen, als sich sein rechter Arm in einer laufenden Maschine verfing. Der Arm wurde gerettet, aber Philip wurde zum Invaliden.

Das Leben blieb für ihn stehen. Er war an nichts mehr interessiert und verließ kaum noch seine Wohnung. Eine Nachbarin schlug ihm vor, einen Hund aus dem Tierheim zu nehmen. Sie sind zusammen ins Tierheim hingefahren.

Philip wollte einen großen Hund, einen Dobermann oder einen Rottweiler, aber das Tierheim hatte zu diesem Zeitpunkt keinen. Sie wollten gerade gehen, als sich eine Mitarbeiterin des Tierheims daran erinnerte, dass es eine große Hündin gab, eine Mischung aus Siberian Husky und Schnauzer, die sich gerade von einer Sterilisation erholte.

Als Philip sich ihr näherte, begann sie, seine Hände zu lecken, aber auch das interessierte den Mann nicht. Die Nachbarin überredete ihn, sich nicht zu weigern. Nach dem Probespaziergang nahm Philip die Hündin ohne ein Wort mit nach Hause. Er nannte sie Ginny.

Laut einer Tierheim-Mitarbeiterin wurde Ginny in einem verlassenen Haus mit drei Welpen in ihrem Schrank eingesperrt gefunden. Sie hatte durch Unterernährung fast ihr Fell verloren, aber sie kümmerte sich beharrlich um ihre Jungen.

Schon der erste Spaziergang mit dem neuen Haustier ließ den Besitzer ratlos zurück. Die Hündin sah die Katze auf dem leeren Grundstück und eilte zu ihr. Die Tiere begannen miteinander zu spielen. Bald wuchs die Gesellschaft der Katzenfreunde auf 50 an, und Philip musste sie füttern. Als der Mann diese Liebe von Ginny zu Katzen sah, beschloss er, eine Katze aus dem Tierheim zu nehmen, die sich später als taub herausstellte.

Eine Woche später gingen sie wieder ins Tierheim und die Hündin entschied sich für die einäugige Katze.

Da wurde Philip klar, dass er eine besondere Hündin hat. Sie rettete diejenigen, die alleine nicht überleben konnten – kranke Katzen, hilflose Kätzchen. Ginny fand sie überall auf ihren Spaziergängen. Philip nahm die armen Tiere mit nach Hause, pflegte sie und dann fand Besitzer für sie.

Philip schrieb zwei Bücher über Ginny, um Gelder für die Behandlung der Vierbeiner zu sammeln. Der Erlös aus dem Verkauf kommt der Pflege und Versorgung der aufgegriffenen Katzen zugute. Er gründete die Stray Animal Care Foundation, die immer noch existiert.

Für die Rettung von Hunderten von Katzen verlieh das Animal Medical Center in New York Ginny 1996 den Golden Heart Award. Im Jahr 1998 wurde ihr der Titel “Ehrenkatze” verliehen.

Nachdem der Besitzer Ginny aus Heimweh und Einsamkeit gerettet hatte, wurde sie zu einer Katzenretterin. Im Laufe ihres Lebens rettete sie über 300 Katzen und Kätzchen aus ihrer Notlage.

Ginny starb 2005, im Alter von 17 Jahren. Philip ist dankbar, dass sie ihn einst von seiner Depression geheilt hat.

Quelle: epochtimes.com

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