Eine obdachlose alte Frau zieht es vor, auf der Straße zu leben statt in einem Heim: Sie will sich nicht von ihren geliebten Hunden trennen

Immer öfter passiert es, dass wir Geschichten von sehr armen Menschen hören, denen gegenüber das Leben nicht sehr großzügig gewesen ist und die sich jedoch als das beste Beispiel für Mitgefühl und Liebe erweisen, das wir je haben könnten. In Tijuana, in Mexiko, wurde eine 65-jährige Obdachlose von der Polizei gefunden, während sie versuchte, zusammen mit ihren Hunden in einem schwarzen Müllsack Zuflucht zu suchen. Die Beamten boten dem Großmütterchen ihre Hilfe an, aber die Frau begann beim bloßen Gedanken, ihre geliebten Hunde allein lassen zu müssen, zu weinen.


Die Szene war herzzerreißend: Nicht nur weil eine alte Person wie die Protagonistin dieser Geschichte dazu gezwungen ist, in beschwerlichen Verhältnissen auf der Straße zu leben, sondern auch weil die immense Liebe, die sie für ihre Hunde empfindet, sie daran gehindert hat, das Hilfsangebot der Polizei anzunehmen. Die Beamten versuchten nämlich eine halbe Stunde lang, die Frau davon zu überzeugen, ihre Hilfe anzunehmen und in ein geeignetes Heim zu gehen, aber leider sind Tiere in dieser Art Einrichtung nicht zugelassen.

image: Facebook / Alejandra Cordova Castro


Die Frau brach in Tränen aus und sagte, dass sie unter anderem nicht ihre schwangere Hündin zurücklassen wolle, die in Kürze niederkommen würde. „Wenn sie mich in ein Heim bringen, werden meine Hunde allein bleiben und wehrlos sein. Deshalb habe ich geweint“, erklärte die Frau. Die Polizei konnte sie dennoch nicht im Regen zurücklassen und schaffte es, sie in Anbetracht der kommenden rauen Temperaturen die Nacht an einem sicheren Ort verbringen lassen. Das, was die Webnutzer ermittelten, ist, dass die alte Dame, wie es schien, die Nacht im Haus eines ihrer Kinder verbracht hat. Wie ist es möglich, dass sie sich nicht um sie kümmern? In jedem Fall interessiert die Frau die Gesundheit ihrer Hunde viel mehr, weswegen sie sich am nächsten Tag erneut mit ihnen auf der Straße befand.

„Sie folgen mir überallhin, sie schützen mich vor Fremden, sie wärmen mich nachts, und vor allem anderen sind sie meine Liebe und meine Gesellschaft“, kommentierte die Frau. Tatsächlich befand sie sich am Morgen nach dem traurigen Vorfall abermals an ihrem üblichen Ort auf der Straße, um ihren Tieren Kroketten und Kekse zu geben, wahrscheinlich ohne selbst gefrühstückt zu haben. Viele Menschen, die von ihrer Geschichte und dem Video von ihr betroffen waren, das online zu zirkulieren begann, boten sich an, ihr einige Decken, Essen und Kleidung zu bringen – eine konkrete Hilfe, die sie bei ihrem Leben auf der Straße unterstützen kann.

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