In Pflege genommen: Die neugeborene Pantherin wurde von ihrer Mutter ausgesetzt, aber von Menschen adoptiert

Luni war erst acht Tage alt, als sie von ihrer Mutter ausgesetzt wurde. Das Baby hätte sterben können, aber es hatte Glück, einen fürsorglichen Besitzer zu finden und einen ungewöhnlichen Freund zu finden.

Es ist nicht bekannt, was eine solche Reaktion der Mutter verursachte: die große Katze lebte in einem mobilen Zoo, und die Angestellten hatten eventuell nicht immer genug Zeit, sich richtig um sie zu kümmern.

Auf jeden Fall brachte das Weibchen ein Jungtier zur Welt, weigerte sich aber, es zu säugen.

Die Zoowärter ahnten nicht sofort, dass etwas nicht stimmte, und der neugeborene Panther hatte Zeit, sich merklich zu schwächen. Aber sobald sie bemerkten, dass die Mutter das Kätzchen nicht fütterte, schlugen sie Alarm.

Für das neugeborene Kätzchen fanden sie sofort ein passendes Zuhause: Luni wurde von einem jungen Mädchen adoptiert, das bereits Erfahrungen mit der Pflege von wilden Katzen gesammelt hatte.

Luni wurde mit Vitaminen und anderen Medikamenten versorgt. Für Luni wurde eine spezielle ausgewogene Ernährung zusammengestellt, um den Mangel an Muttermilch auszugleichen. 

Luni wurde vor Augen der Besitzerin immer stärker. Sie gewann an Kraft, lernte zu spielen und wuchs heran, um völlig zahm zu werden. Im Alter von zwei Monaten hatte sie die Größe einer erwachsenen Hauskatze.

Wären da nicht die riesigen Pfoten, könnte man sie in dem flauschigen Fell des Kätzchens für eine gewöhnliche Rassekatze halten – und keineswegs für eine Nachfahrin wilder Jaguare. Ihre großen blauen Augen (sie würden sich nach drei Monaten komplett grün färben) schienen direkt in ihr Herz zu starren.

Und die junge Frau konnte nicht widerstehen. Sie beschloss, dass Luni bei ihr besser aufgehoben wäre als in dem Heim, das die Besitzer des mobilen Zoos für den Panther gefunden hatten. Sie musste genug Geld auftreiben, um Luni zurückzukaufen. So bekam Luni einen neuen Besitzer, ein dauerhaftes Zuhause und einen fürsorglichen Freund und Babysitter. Der elterliche Rottweiler namens Venza verliebte sich auf den ersten Blick in das Baby.

Venza schien zu denken, dass es so ein seltsamer Welpe war, oder vielleicht ein kleines Bärenjunges. Wer auch immer es war, der Winzling brauchte eindeutig Pflege, entschied der Hund. Also nahm die fünfjährige Venza Luni unter ihre Vormundschaft. Sie leckte den Panther ab, stupste ihn sanft mit der Nase an, ertrug geduldig die Possen des Kindes von der kleiner Wildkatze.

Es ist überraschend, eine tropische Katze in Schneeverwehungen zu sehen, aber Luni geht es in dem strengen Winter sehr gut. Sie tobt fröhlich im Schnee und schämt sich nicht im Geringsten für das Eis an ihren Fühlern. Der Grund dafür ist, dass ihre Mutter ein Leopard ist, und Leoparden fühlen sich bei Temperaturen von bis zu -27 Grad wohl und haben ein hervorragendes Winterfell.

Jetzt ist die kleine Pantherin 8 Monate alt, ihr schwarzes Fell ist kaum noch zu sehen, und ihre Augen sind ganz grün geworden. Sie liebt Streiche, Herumtollen in Schneewehen, Käse und ihren besten Freund – Rottweiler Venza.

Quelle: lemurov.com

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