Zwei Bergsteiger haben bei der Besteigung des Everest gelogen. Jetzt droht ihnen ein Besteigungsverbot in Nepal

Die Behörden in Nepal beantragen ein zehnjähriges Verbot gegen zwei Bergsteiger aus Indien, weil sie gefälschte Fotos von ihrer Besteigung des Berges Everest eingereicht haben. Den Indern wollte man nicht nur verbieten, den höchsten Berg der Welt zu besteigen, sondern auch andere nepalesische Gipfel.

Die Bergsteiger Narender Singh Yadav und Seema Rani Goswami behaupteten, den Everest im Jahr 2016 bezwungen zu haben. Als Beweis legten sie Fotos vor, die sie angeblich auf dem Gipfel des Jomolungma zeigen. Das nepalesische Tourismusministerium stellte den indischen Athleten Urkunden für die Besteigung aus.

Im August 2020 wurde Yadav für den prestigeträchtigen Bergsteigerpreis nominiert. Danach tauchten in den sozialen Medien Kommentare mit Enthüllungen auf – Bergsteiger und Sherpas sahen Yadav nach einem erfolglosen Versuch, den Gipfel zu erreichen, ins Basislager absteigen.

Die nepalesischen Behörden leiteten eine Untersuchung des Vorfalls ein, die ergab, dass die Bilder von Yadav und Goswami vom höchsten Punkt der Welt in Wirklichkeit eine Fotocollage waren.

Erfahrenen Bergsteigern fielen Unstimmigkeiten auf den Fotos auf: Die Sauerstoffmaske war nicht mit der Flasche verbunden, die Widerspieglung der Brille zeigte keine Berge und keinen Schnee, und die Fahnen hingen herunter, wobei der Wind am Everest immer stark ist. Der Teamleiter des Kletterteams bestätigte, dass Yadav und Goswami den Jomolungma nie bestiegen hatten.

Quelle: birdinflight.com

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