Der ausgesetzte Welpe war kaum als Hund zu erkennen, aber Liebe und Fürsorge veränderten ihn

Das arme Tier hatte wenig Ähnlichkeit mit einem Hund. Die Tierheim-Mitarbeiter, die schon viel gesehen hatten, konnten ihre Tränen nicht zurückhalten.

Der Welpe mit dem Namen Blondie war Ende Oktober letzten Jahres im Maricopa County Animal Care and Control Center in Arizona angekommen. Er war kahl und hatte überall auf seiner Haut Schorf. Der abgemagerte und kränkliche Chihuahua sah eher aus wie eine Mumie als ein Hund.

Das Tier wurde auf eine Warteliste für die Euthanasie gesetzt, aber die Freiwilligen des Zentrums wollten nicht so schnell aufgeben und teilten das Video mit dem Welpen im sozialen Netzwerk und baten die Nutzer um Hilfe.  Das Video erregte die Aufmerksamkeit von Caitlin Bill – Mitbegründerin von Sky Sanctuary.

Es hat mir den Atem verschlagen, als ich das Video von Blondie sah”, sagte sie. – Der Hund sah furchtbar aus. Sie lag in ihrem Zwinger und zitterte vor Angst. Wir wussten, dass wir sie schnell von dort wegbringen mussten.

Caitlin machte sich sofort mit ihrer Geschäftspartnerin Ally Smith auf den Weg in die Kreisstadt. “Wir konnten es nicht erwarten, Blondie zu sehen. Die Mitarbeiter des Zentrums holten sie aus ihrem Käfig und brachten sie zu uns. Der Zustand des Hundes war noch schlimmer, als wir erwartet hatten”, erinnert sich Caitlin. – Ich weiß nicht, wie ich mit Worten beschreiben soll, wie ihre Haut aussah.”

Er wurde schnell zum Tierarzt gebracht und die Prognose war ermutigend: Es bestand die Chance, dass Blondie eines Tages die Haare nachwachsen würden, die aufgrund eines Krätzmilbenbefalls ausgefallen waren. Der Hund wurde behandelt und Caitlin konnte ihn mit nach Hause nehmen.

Dort wurde der Welpe munter und freundete sich schnell mit anderen Hunden an, aber Blondie war immer noch misstrauisch gegenüber ihrem Besitzer. Caitlin war besorgt, dass der Hund nach all den Versuchen niemals in der Lage sein würde, Menschen zu vertrauen.

Eines Abends bekam Blondie ein Bad – und das war der erste Lichtblick. “Ich nahm ihr das Handtuch ab und erwartete, dass sie weglaufen und sich vor mir verstecken würde, wie sie es immer tat”, erinnert sich Caitlin. – Aber in dieser Nacht passierte etwas: Blondie ging ein paar Schritte von mir weg, kam dann zurück und kletterte auf meinen Schoß. Ich habe vor Glück geweint.”

Nach einigen Monaten der Behandlung und Pflege begann Blondie, nicht nur die Wunden auf ihrer Haut, sondern auch die Wunden in ihrer Seele zu heilen. Das erste Fell erschien.

Der Hund hat sich nicht nur äußerlich, sondern auch innerlich verändert – er rennt und spielt jetzt viel mit seinen Halbschwestern und Brüdern. Welch ein Fortschritt für ein Tier, das es gewohnt war, sich auf halbgekrümmten Beinen fortzubewegen!

Blondie hat ihren Appetit und ihr Vertrauen in den Menschen zurückgewonnen. Caitlin ist jedes Mal wieder erstaunt, was für ein liebevoller und lustiger Hund sie geworden ist. “Ich bin so stolz auf sie. Ich kann es kaum erwarten, zu sehen, was die Zukunft für dieses wunderbare kleine Mädchen bereithält”, sagt Caitlin.

Quelle:goodhouse.com

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